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Verzeihung Obwohl so eine Bombenmeldung keine Sache zum Spotten ist, werde ich es trotzdem tun, Verzeihung. Es ging sehr schnell, Herr Schneider stand in der Türöffnung auf wackelnden Beinen und schrie: Evacuez l'école! Zuerst dachte ich, es sei scherzhaft gemeint: In der ganzen Schule ist Herr Schneider wegen seines theatralischen Könnens bekannt. Aber schon war er verschwunden, nur sein Schreien klang durch die leeren Gänge. Als ich mich zum Lehrer wandte, bemerkte ich, dass dieser auch spurlos verschwunden war; es war also ernst. Ich packte fieberhaft meine Sachen und sprang aus dem erstbesten Fenster aus dem dritten Stock herunter. Mit verständlichem Interesse wartete ich auf die Ankunft der Polizei. Sie kam tatsächlich, zuerst musste aber die Türöffnung erweitert werden, weil sonst der "Minensucher" nicht durchgekommen wäre. Dort stand die luxemburger Polizei dann, wie ein paar Schafe aneinander gedrückt. Von strategischer Stelle schrie Herr Direktor Befehle zu den luxemburgischen Experten; diese reagierten jedoch nicht, weil sie sich viel Watte in die Ohren gesteckt hatten. Vorsichtig durchsuchten sie dann die Schule, ich bemerkte aber, dass sie Büro von Herrn Meyer vergaßen. Wirklich sympathisch. Nach einer halben Stunde kamen sie überraschend schnell heraus, erklärten, dass sie das Gebäude durchsucht hatten und verschwanden mit viel Bravour. Mir war kalt, ich ging zum Café und bestellte einen Kaffee. Über meinem Kaffee machte ich meine Pläne: - Die Polizei kam erst nach einer halben Stunde. + Sie vergaßen das Büro von Herrn Meyer. + In Chemie haben wir gelernt, wie man eine Atombombe herstellt. Wer macht mit? sich wenden
an: Bastiaan Pompe (ich empfange auch anonyme Briefe) |